News Übersicht

  • 16.04.2021Prognose: Globale Stahlnachfrage 2021 +5,8 %
    Der Weltstahlverband geht in seinem gestern veröffentlichten Short Range Outlook (SRO) davon aus, dass die Stahlnachfrage im Jahr 2021 um 5,8 % auf 1.874,0 Mio. t steigt, nachdem sie im Jahr 2020 um 0,2% zurückgegangen war. Für das Jahr 2022 werde ein weiteres Wachstum von 2,7 % auf 1.924,6 Mio. t erwartet. Die Prognose basiere […]
  • 16.04.2021Deutschland droht Ökostromlücke
    Das von der EU gesetzte Ziel, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu reduzieren, werde zu einem erheblichen Stromverbrauch in nahezu allen Wirtschaftssektoren führen. Berechnungen des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI) zufolge, werde der jährliche Stromverbrauch in Deutschland trotz aller Energieeinsparfortschritte von knapp 580 Terrawattstunden im Jahr […]
  • 16.04.2021Ökonomen senken Erwartungen für 2021
    In ihrer gestern vorgestellten Gemeinschaftsdiagnose rechnen die fünf großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute DIW, Ifo, IfW, IWH und RWI für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 3,7 %, nachdem sie im Herbst 2020 noch von 4,7 % ausgegangen seien. Ursächlich für die gedämpften Erwartungen sei die verzögerte Erholung durch […]
  • 16.04.2021Innovationskraft: Europa fällt zurück
    Einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) zur Innovationskraft von Unternehmen zufolge, steige die Gefahr, dass Europa aufgrund geringer Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen den Anschluss an die USA und China verliere. Die Befragung von 1.600 Innovationsmanagern in zehn wichtigen Industrienationen habe gezeigt, dass nur 30 % der deutschen Unternehmen die strategische Priorität von Innovation auch […]
  • 15.04.2021Start des Norddeutschen Reallabors der Energiewende
    Mit der symbolischen Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von gut 52 Mio. Euro für die nächsten fünf Jahre durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sei gestern das „Norddeutsche Reallabor zum Thema Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien außerhalb der Strukturwandelregionen“ gestartet. Verteilt auf vier geografische Schwerpunkte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen mehr als 50 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und […]
  • 15.04.2021Vorschläge zur CO2-Speicherung
    Um die CO2-Emissionen auch in Industrien zu reduzieren, für die bislang keine realistischen Alternativen zur CO2-Vermeidung zur Verfügung stehen, sollten gemäß einem Diskussionspapier des BDI auch Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture Utilisation and Storage – CCUS) in Erwägung gezogen werden. Die Umwelt- und Naturschutzstiftung WWF siehe dies ähnlich. Wie Viviane […]
  • 15.04.2021Pläne zur Finanzierung des EU-Wiederaufbauplans
    Die Europäische Kommission habe am Mittwoch ihre Pläne zur Finanzierung des rund 750 Mrd. Euro umfassenden Corona-Wiederaufbauprogramms NextGenerationEU vorgestellt. Demnach wolle die EU von Mitte des Jahres an bis Ende 2026 Anleihen in Höhe von 150 Mrd. Euro pro Jahr ausgeben, um den benötigten Bedarf aufzunehmen. Mehr als ein Drittel davon sollen „Grüne Anleihen“ sein, […]
  • 15.04.2021Studie: Chinesische Industriechampions durch Marktabschottung
    Wie eine Studie der Rhodium Group und des European Council on Foreign Relations (ECFR) zeige, nehme die Benachteiligung europäischer Unternehmen durch gezielte Marktabschottung und staatliche Unterstützung chinesischer Unternehmen zu. In einer Reihe für Wirtschaft und Sicherheit wichtiger Sektoren hätten chinesische Firmen eine dominante Stellung erlangt und seien in der Lage, europäische Firmen sowohl in der […]
  • 14.04.2021Appell an Biden: USA sollen Emissionen bis 2030 halbieren
    Im Vorfeld des von den USA in der nächsten Woche einberufenen Klimagipfels hätten sich rund 100 EU-Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft in einem offenen Brief an US-Präsident Joe Biden gewandt und für eine neue transatlantische Zusammenarbeit für den Klimaschutz plädiert. Biden werde aufgefordert, es der EU mit ihrem Green Deal gleichzutun und die Klimagase der […]
  • 14.04.2021Chinas Exporte wachsen stark
    Der chinesische Außenhandel zeige aktuell ein robustes Wachstum, wie eine Zunahme der Exporte auf US-Dollarbasis um 30,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belege. Nach Information der Zollbehörde in Peking hätten die Importe sogar um 38,1 % gegenüber dem März 2020 zugelegt. Zurückzuführen sei dies auf die anhaltend starke Nachfrage nach medizinischer Ausrüstung und Computern, aber […]
  • 14.04.2021Langsame Erholung des britischen Handels
    Nach dem tiefen Einbruch der britischen Exporte in die EU im ersten Monat nach dem Brexit habe sich das Handelsvolumen im Februar zum Teil wieder erholt. Wie das britische Statistikamt ONS mitteilte, seien die Exporte im Monatsvergleich um fast 47 % bzw. 3,7 Mrd. Pfund gestiegen. Die Erholung habe aber den absoluten Rückgang im Januar […]
  • 14.04.2021Altmaier-Berater kritisieren digitale Infrastruktur
    Der Wissenschaftlichen Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) moniere in einem am Dienstag veröffentlichten Gutachten die schlechte digitale Infrastruktur in Deutschland. Das Gutachten mit dem Titel „Digitalisierung in Deutschland – Lehren aus der Coronakrise“ habe eklatante Rückstände in der Verwaltung und in Schulen offengelegt. So leiste sich Deutschland in der öffentlichen Verwaltung Strukturen, Prozesse und Denkweisen, die […]
  • 13.04.2021EVP-Abgeordnete für Technologieoffenheit bei Taxonomie
    In der kontroversen Diskussion um die Kriterien für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften im Rahmen der EU-Taxonomie-Verordnung haben sich Abgeordnete der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament dafür ausgesprochen, Erdgas als Brückentechnologie weiter zu fördern und Wasserstoff im Vergleich zu Solar- und Windenergie nicht zu benachteiligen. In einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe die Gruppe der […]
  • 13.04.2021IfW-Studie: Transatlantischer Handelskonflikt belastet deutsche Wirtschaft
    Wie eine Studie des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen belege, werde die deutsche Wirtschaft immer stärker von den Handelsstreitigkeiten der EU mit den USA getroffen. Nach Analyse des Instituts hätten die USA in der Amtszeit von Donald Trump 1.054 Handelsbarrieren beschlossen, die auch Deutschland beträfen. Aus deutscher Sicht seien in […]
  • 13.04.2021BDI fordert Wachstumsimpulse für Klimaschutz und digitalen Wandel
    Anlässlich der gestrigen Eröffnung der Hannover Messe habe BDI-Präsident Siegfried Russwurm einen ordnungspolitischen Rahmen gefordert, der den digitalen Wandel, den Klimaschutz und die Modernisierung der Infrastruktur unterstütze. Die Industrie setze dabei auf einen Kurs der Politik, der marktwirtschaftlichen Mechanismen vertraue und die Innovationskraft der Unternehmen stärke. Wachstumsimpulse, um diesen Aufschwung zu befeuern, seien beispielsweise eine […]
  • 12.04.2021EZB mahnt schnelle Ratifizierung des Wiederaufbaufonds an
    Isabel Schnabel, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), habe am Freitag vor einer Blockade des 750 Mrd. Euro schweren Corona-Wiederaufbaufonds gewarnt. Wenn sich die Auszahlung der Gelder aus dem Fonds auf unbestimmte Zeit verzögere, wäre das eine wirtschaftliche Katastrophe für Europa, so Schnabel in einem Interview. Auch andere Euro-Notenbanker hätten schnelle Fortschritte bei der Ratifizierung angemahnt. […]
  • 12.04.2021Altmaier für längere Überbrückungshilfe
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier habe sich für eine weitere Verlängerung der Überbrückungshilfe für die durch die Corona-Pandemie besonders getroffenen Unternehmen ausgesprochen. Demnach gebe es Gespräche in der Bundesregierung darüber, die Zuschüsse zu den Fixkosten bei pandemiebedingten Umsatzeinbrüchen um weitere sechs Monate bis zum Jahresende zu verlängern. Nach Information des Wirtschaftsministeriums seien im Rahmen der „Überbrückungshilfe III“ […]
  • 12.04.2021Zwischenbilanz: 100 Tage Brexit
    Wie die Bilanz zeige, belastet der Brexit insbesondere kleinere und mittlere britische Unternehmen stark. So seien „nichttarifäre Handelshemmnisse“ wie Ausfuhrerklärungen, Herkunftsnachweise, Sicherheitsdeklarationen, Lieferanten-Statements und weitere das größte Problem für die britische Volkswirtschaft und geringerem Maße auch für die EU-Mitgliedstaaten. Berechnungen der EU-Kommission zufolge werde sich der Brexit-Schaden für die britische Volkswirtschaft auf mehr als 40 […]
  • 09.04.2021Studie: Wasserstoffwirtschaft generiert hohe Wertschöpfung
    Einer Studie der Unterberatung Oliver Wyman zufolge berge der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft großes Potenzial für die Wirtschaft. Demnach entstünde allein in Europa bis zum Jahr 2030 eine Wertschöpfung von 350 Mrd. Euro, von der mehr als die Hälfte auf Aufträge des klassischen Maschinenbaus entfalle. Prioritär sollte der erzeugte Wasserstoff laut Daniel Kronenwett, Partner von Oliver […]
  • 09.04.2021IWF-Chefin fordert Überwindung globaler Handelskonflikte
    Anlässlich der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) habe die geschäftsführende Direktorin Kristalina Georgiewa eine rasche Überwindung der globalen Handelsstreitigkeiten und eine zügige Reform der Welthandelsorganisation WTO angemahnt. Der freie Handel von Waren und Dienstleistungen sei ein wesentlicher Treiber des globalen Lebensstandards und zugleich ein wichtiges Instrument gegen einen zu starken Anstieg der Inflation. (Börsen-Zeitung 09.04.21)