News Übersicht

  • 21.09.2020Brexit: Freihandelsabkommen bis Ende des Jahres unwahrscheinlich
    Es zeichne sich ab, dass es nach Ablauf der Brexit-Übergangsfrist ab Januar im Handel zwischen der EU und Großbritannien Zölle und Mengenkontingente geben werde, so Bernd Lange, Vorsit­zen­der des Handels­aus­schus­ses im EU-Parla­ment. Laut einer Studie des Insti­tuts für Wirt­schafts­for­schung Halle, wäre Deutschland im Falle eines harten Brexits der Handelspartner, der mit rund 180.000 Stellen die […]
  • 18.09.2020EU-Kommission zu den Mehrkosten des neuen Klimaziels
    Das neue Klimaziel der EU, im Jahr 2030 jetzt 55 % statt 40 % weniger Treibhausgasemissionen auszustoßen als 1990, werde von 2021 bis 2030 zusätzliche Investitionen von 350 Mrd. € pro Jahr erfordern, so die EU-Kommission. Ein Teil der Kosten solle über den EU-Haushalt (MFR) sowie das neue Wiederaufbau-Instrument (Next-Generation-EU) finanziert werden. Dafür stünden insgesamt […]
  • 18.09.2020Kompetenzzentrum zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie
    Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zählt, hat ihre Expertise auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien in einem Kompetenzzentrum H2Safety@BAM zusammengeführt. Die weltweite Spitzenposition deutscher Unternehmen bei Wasserstofftechnologien beruhe nicht zuletzt auf einer starken Forschungslandschaft mit enger Verbindung zur Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Materialforschung und […]
  • 18.09.2020Verlängerung der Corona-Sonderregeln
    Die EU-Kommission wolle die im März beschlossenen Corona-Sonderregeln, die das Verbot staatlicher Beihilfen im Recht aussetzen, im kommenden Jahr erst einmal in Kraft lassen. Ursprünglich seine diese Regeln bis Ende 2020 befristet gewesen. Um welchen Zeitraum die Sonderregeln verlängert würden, stehe noch nicht fest, heiße es in der EU-Kommission. Die wirtschaftliche Lage sei zu fragil, […]
  • 17.09.2020Erhöhung des EU-Klimaziels darf Transformation in grüne Stahlproduktion nicht ausbremsen
      Die Anhebung des EU-Klimaziels auf eine Treibhausgasminderung von 55 % bis 2030 gegenüber 1990 dürfe die Transformation der Branche nicht ausbremsen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Die Stahlindustrie könne durch eine grüne Stahlerzeugung und nachhaltige Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des EU-Klimaziels leisten. Hierzu seien jedoch gewaltige Investitionen in CO2-arme […]
  • 17.09.2020Rehlinger: Unterstützung der Stahlindustrie unerlässlich
    Es sei äußerst wichtig, dass die Politik auf Bundes- und Landesebene die Stahlbranche bei der Umstellung auf umweltfreundliche Produktionsmethoden unterstütze. Die Finanzhilfen dürften aber nicht als unzulässige Subventionen betrachtet werden, so die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gestern in einer Fragestunde des Landtags zur Zukunft der Stahlindustrie. Sie befürworte die Zusage von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, bis […]
  • 17.09.2020Mittelstand kritisiert Brennstoffemissionshandelsgesetz
    Gestern hat es im Umweltausschuss zu dem neuen Brennstoffemissionshandelsgesetz eine öffentliche Anhörung gegeben. Der geplante nationale Brennstoffemissionshandel, bei dem es um den Handel mit CO2-Zertifikaten für Brennstoffe in Kleinanlagen geht, die bisher nicht vom EU-Emissionshandel erfasst werden, bedrohe die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, so Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung. Denn europäische und […]
  • 16.09.2020EU-Kommission zur Anhebung des EU-Klimaziels 2030
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen werde sich heute im Rahmen ihrer Rede zur Lage der EU auch zum Klimaziel äußern. Demnach solle die EU ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 55 % reduzieren. Einem Gesetzentwurf zufolge solle es sich dabei um Netto-Emissionen handeln, sodass sogenannte Netto-Emissionen mit einberechnet würden. Da die Werte für das bisherige 40 […]
  • 16.09.2020WTO: US-Zölle gegen China rechtswidrig
    Die von den USA im Handelsstreit mit China verhängten Zölle auf chinesische Waren in Höhe von mehr als 200 Mrd. USD verstoßen laut WTO gegen Regeln des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT). Die USA hätten die Notwendigkeit dieser Zölle nicht ausreichend begründet. Außerdem seien die Zollsätze von 25% zu hoch. Die chinesische Regierung hatte bei […]
  • 15.09.2020Stahlindustrie beteiligt sich an Fortführung der Energieeffizienz-Netzwerke
    Gestern haben das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium mit Verbänden und Organisationen der Wirtschaft die Fortsetzung und Weiterentwicklung der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke vereinbart. Bis Ende 2025 sollen bis zu 350 neue Netzwerke etabliert und damit bis zu 6 Mio. t Treibhausgas-Emissionen pro Jahr eingespart werden. Von 2014 bis Mitte 2020 hätten die Netzwerke aus je 8 bis […]
  • 15.09.2020EU-Handelskommissar ruft USA zur Zusammenarbeit auf
    Der neue EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis habe nach einer informellen Tagung der EU-Finanzminister in Berlin auf laufende Verhandlungen mit den USA über einen Zollabbau, auf den ungelösten Airbus-Boeing-Streit sowie auf die Reform der WTO hingewiesen. Die EU und die USA hätten hier gemeinsame Interessen und sollten die Diskussion über bestehende Konflikte wieder aufnehmen. (Börsen-Zeitung 15.09.20)
  • 15.09.2020Geringe Fortschritte beim EU-China-Gipfel
    Bei dem gestrigen virtuellen Gipfel zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident Charles Michel, Bundeskanzlerin Angela Merkel als Vertreterin der rotierenden Ratspräsidentschaft und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping habe es nur zögerliche Fortschritte gegeben. Dies betreffe z.B. Regeln für Staatskonzerne, den Schutz geistigen Eigentums sowie Transparenz bei staatlichen Beihilfen. Zu einem Abschluss des angestrebten Investitionsabkommens […]
  • 14.09.2020Altmaier präsentiert Strategie zur Stärkung von Klimaschutz und Wirtschaft
    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat eine „Charta für Klimaneutralität und Wirtschaftskraft“ mit 20 Vorschlägen zur Umsetzung vorgestellt, die möglichst noch vor der Bundestagswahl von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden solle. In der Charta werde u.a. das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2050 festgeschrieben. Das Erreichen der Klima- und Wirtschaftsziele werde als „vorrangige Aufgabe“ angesehen. Wettbewerblich relevante […]
  • 14.09.2020Ehrgeizigere EU-Klimapläne – Unternehmen benötigen Investitionssicherheit
    Morgen werde die EU-Kommission ihre Klimaschutzpläne konkretisieren. Die CO2-Emissionen sollen nun bis 2030 gegenüber 1990 um 55 % anstatt wie bislang um 40 % reduziert werden. Viele Unternehmen und Branchen, die hohe Energiekosten schultern müssen, seien in Sorge, dadurch ins Hintertreffen zu geraten. Mechanismen, die den betroffenen Branchen helfen könnten, wie z.B. Zertifizierungssysteme für klimaneutral […]
  • 14.09.2020EU-China-Gipfel – EU fordert fairen Wettbewerb
    Heute kommen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der ständige Ratspräsident Charles Michel und Bundeskanzlerin Angela Merkel für die deutsche Ratspräsidentschaft im Rahmen einer Video-Konferenz zusammen. Thema sollen u.a. die seit sieben Jahren andauernden Verhandlungen über ein europäisch-chinesisches Investitionsabkommen sein. Die EU müsse in den Verhandlungen deutliche Worte finden, so BDI-Präsident Dieter Kempf. Im Fokus sollten […]
  • 14.09.2020Stahl-Organisationen trauern um Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling
    Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling, von 1998-2008 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Stahlinstituts VDEh und von 2000-2008 zugleich Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh und Präsident der WV Stahl, ist am 4. September 2020 im Alter von 79 Jahren verstorben. Mit dem Tod von Dieter Ameling verliert die Stahlindustrie in Deutschland eine in Wirtschaft und Politik anerkannte Persönlichkeit, die über […]
  • 11.09.2020EU-Parlament: CO2-Emissionen sollen bis 2030 um 60 % sinken
    Der Umweltausschuss des EU-Parlaments habe sich gestern mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen das bisherige Klimaziel, bis 2030 die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 40 % zu reduzieren, auf 60 % zu erhöhen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Die Christdemokraten der EVP-Fraktion hätten dagegen votiert. Daher sei offen, ob das Plenum die Linie des Umweltausschusses bei seinem […]
  • 11.09.2020Altmaier: Umsetzung der Klimaziele soll Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Blick behalten
    Die Klimaziele würden auch in der Corona-Pandemie nicht aufgegeben, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier anlässlich eines Besuchs des Arbeitgeberverbandes in Remscheid. Auch die Stahlindustrie benötige für die Umstellung zu einer klimaneutralen Stahlproduktion Ökostrom. Er sei mit der Stahlbranche im engen Kontakt, denn nur gemeinsam könne diese Transformation gelingen. Man müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Blick […]
  • 10.09.2020IW-Studie: Empfehlungen zur europäischen Handelspolitik gegenüber China
    Europäische Unternehmen sollten gegenüber China entschiedener auftreten. Dies empfiehlt eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Die EU müsse gegenüber China deutlich machen, dass es ihr nicht um Protektionismus, sondern um die Etablierung fairer Wettbewerbsbedingungen gehe. Dazu sollte sie im Rahmen der vorhandenen Handelsschutzinstrumente der WTO häufiger Antidumping- sowie Antisubventionsverfahren einsetzen. Zudem müsse die […]
  • 10.09.2020Lieferkettengesetz: Einbeziehung des Umweltschutzes gefordert
    Heute kommen Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Arbeitsminister Hubertus Heil und Entwicklungsminister Gerd Müller zu einem Krisengespräch zusammen, um über das umstrittene Lieferkettengesetz zu sprechen. Umweltministerin Svenja Schulze forderte gestern, dass ein Lieferkettengesetz neben den Menschenrechten auch den Umweltschutz berücksichtigen müsse. Wenn die ökologischen und sozialen Standards entlang der Lieferketten nicht geregelt seien, würde das Gesetz nur […]