Ruhrgebiet und Lausitz setzen auf Wasserstoff

Ehemalige Kohleregionen wollen künftig in der Wasserstofferzeugung eine wichtige Funktion einnehmen. So habe beispielsweise NRW vor kurzem eine eigene „Wasserstoff Roadmap“ vorgestellt. Im Ruhrgebiet könnte demnach das „Wasserstofflabor Ruhr“ entstehen, in dem innovative Technologien im Bereich der Elektrolyse umgesetzt, getestet und validiert werden könnten. Das Ruhrgebiet sei sehr gut aufgestellt, um beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland eine führende Rolle zu spielen. Zu diesem Ergebnis komme eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Regionalverbands Ruhr. Außerdem würden das Ruhrgebiet und die Lausitz über die beiden längsten Wasserstoffpipelines in Deutschland verfügen. Auch das Potenzial für die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien sei in den ehemaligen Braunkohlegebieten enorm. (HB 18.02.21)