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Studie zu Risiken im China-Handel

Eine bisher unveröffentlichte Studie der Rhodium Group im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung beschäftigt sich mit geopolitischen Risiken für europäische Unternehmen im Handel mit China. Die Autoren der Studie seien zu dem Ergebnis gekommen, dass der Handel zwischen der EU und China 2019 überwiegend aus „nicht-sensitiven Aktivitäten“ bestanden habe. 83 % der EU-Importe aus China sei auf unbedenkliche Sektoren wie z.B. Spielzeug und Textilien entfallen. Exporte seien generell bedenklicher, da die Chinesen gezielt versuchten, sich technologische Kompetenzen anzueignen. Hier gingen nur 56 % der EU-Exporte auf unbedenkliche Branchen zurück. Kritisch sei auch die Verlagerung von Autofabriken nach China. Vorsicht sei zudem bei chinesischen Investitionen in den Automobilsektor und die Digitalbranche in Europa geboten. Der Hegemonialkonflikt zwischen den USA und China werde die Weltwirtschaft wahrscheinlich auf Jahrzehnte prägen. Dies könne zu einer Deglobalisierung führen. Die europäische Wirtschaft müsse sich darauf vorbereiten. (Studie Bertelsmann-Siftung und Handelsblatt 29.09.20)