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Aktuelle Konjunkturinformationen

Lage der Stahlindustrie im November 2019

Die Stahlkonjunktur in Deutschland hat sich im Verlaufe des Jahres spürbar eingetrübt: Die Marktversorgung mit Walzstahl ist zwischen Januar und August um 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, die Auftragseingänge Walzstahl um 7% und die Rohstahlproduktion um 4%. Die schwache konjunkturelle Verfassung bei wichtigen stahlverarbeitenden Branchen zeigt sich auch beim Umsatz, der 2019 bis Juli um 9% gesunken ist, der Inlandsumsatz sogar um 12%. Das ifo-Geschäftsklima liegt inzwischen auf einem 10-Jahres-Tief.

Auch in der EU insgesamt bleibt die Stahlnachfrage 2019 deutlich hinter früheren Erwartungen zurück, wenngleich die Rückgänge nicht so ausgeprägt sind wie in Deutschland. Dem europäischen Stahlverband Eurofer zufolge wird die Marktversorgung Walzstahl in diesem Jahr um 3% zurückgehen. Für 2020 wird – mit Blick auf die reale Nachfrage aus den Kundenbranchen – nur mit einer Seitwärtsbewegung gerechnet. Dabei bleibt der Importdruck weiterhin hoch: In den ersten acht Monaten 2019 sind die Walzstahleinfuhren zwar um 7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, dies aber nach einem Anstieg von 13% 2018. Trotz Safeguard-Maßnahmen ist ein wirkungsvoller Schutz vor den Handelsumlenkungen infolge der US-amerikanischen Stahlzölle ausgeblieben.

Auch weltweit sind die konjunkturellen Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie herausfordernd. Der neuen Prognose von Worldsteel zufolge wird die globale Marktversorgung Walzstahl in diesem Jahr zwar um 2% zulegen. Zugleich steigen laut OECD aber auch die weltweiten Stahlkapazitäten wieder an. Die Strukturprobleme in der globalen Stahlindustrie bleiben somit weiterhin ungelöst.

(aus: BDI Industriebericht 11/2019)

Rohstahlproduktion in Deutschland – Februar 2020

26. März 2020

Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im Februar zwar um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,5 Millionen Tonnen gestiegen, dies allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau. Im bisherigen Jahresverlauf bleibt die Erzeugung weiter rückläufig. Zu erwarten ist, dass die Auswirkungen der Corona-Krise in den kommenden Monaten auch deutliche Spuren in der Stahlproduktion hinterlassen werden.

Informationen zur Stahlkonjunktur in Deutschland

(Stand: November 2019)


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