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Zölle wegen Airbus-Subventionen könnten Handelskonflikt wieder anfachen

Wenn die USA als Reaktion auf europäische Subventionen für Airbus Strafzölle verhängen würden, könnte dies die Wirtschaftsleistung von Deutschland und Frankreich um jeweils rund 2 Mrd. € pro Jahr reduzieren, so eine Untersuchung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt der USA würde dagegen um knapp 6 Mrd. € pro Jahr steigen, da es in Folge der Zölle Produktionsverlagerungen in die USA gäbe oder europäische Produkte durch amerikanische ersetzt würden. Neue US-Strafzölle könnten den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU, in den Ruhe einzukehren schien, wieder anfachen, so IfW-Chef Gabriel Felbermayr. Sollte die EU wegen amerikanischer Beihilfen für Boeing ebenfalls Strafzölle auf US-Produkte einführen, könnte die EU ein minimales Plus bei der Wertschöpfung verbuchen, während sie in den USA um 5,4 Mrd. € zurückgehen würde, so das Institut für Weltwirtschaft. (HB 30.09.19)