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Alternative Förderung für Wasserstoff-Projekte

Laut EU-Kommission sollen nach derzeitigem Stand 21 der im Mai vergangenen Jahres von Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium ausgewählten 62 deutschen Wasserstoff-Projekte nicht als Important Projects of Common European Interest (IPCEI) gefördert werden, da sie deren Kriterien nicht mehr erfüllen. Dies gehe aus einer Antwort des Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Patrick Graichen, an den Wasserstoff-Berichterstatter der Unionsfraktion, Oliver Grundmann, hervor. Alternativ zur IPCEI-Förderung könnten Wasserstoff-Projekte jedoch auch auf Grundlage von Genehmigungen nach den Klima-, Umwelt- und Energiebeihilfen (KUEBLL) umgesetzt werden. Anfang Oktober habe die Generaldirektion Wettbewerb auf diesem Weg bereits zwei Projekte genehmigt. Dank der KUEBLL-Notifizierungen stünden Fördergelder von über einer Milliarde Euro zur Verfügung, die von staatlichen Behörden geprüft und gehandhabt werden könnten, wodurch ein erheblicher Teil an EU-Bürokratie entfalle, so Jorgo Chatzimarkakis, CEO des Wasserstoff-Verbandes Hydrogen Europe.