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Erweiterung des Bundesverkehrswegeplans für Güterverkehr gefordert

Eine gemeinsame Studie des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und der IHK Nord komme zu dem Ergebnis, dass der sogenannte Deutschlandtakt, der als Masterplan für den Bahnausbau in Deutschland gelte, nach derzeitigem Planungsstand nicht ausreiche, um künftig den Güterverkehr abzuwickeln. Es bedürfe erheblicher Anstrengungen, um das erklärte Ziel, bis 2040 ein Viertel aller Güter in Deutschland über die Schiene zu transportieren, erreichen zu können. Die Studie schlage zwei Pakete mit insgesamt 45 zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen vor. Zum einen sollen flexibel nutzbare Trassen für den Güterverkehr im Schienennetz eingerichtet werden, zum anderen müssten gezielt Kapazitäten erhöht werden, um ein reibungsloses Nebeneinander von Personen- und Güterverkehr gewährleisten zu können.