WV Stahl

Stahl-Online-News

  • 13. Mai 2022 | stahl-online-news

    Corona-Sonderregeln laufen aus

    Die nach Ausbruch der Corona-Pandemie von der EU-Wettbewerbskommission in Kraft gesetzten Beihilfe-Sonderregeln werden nun nach mehrfacher Verlängerung definitiv am 30. Juni enden. Dies werde die Hürden für Unternehmenssubventionen der Staaten wieder erhöhen. Für einige Hilfen z. B. zur Investitionsförderung und zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit gelten Übergangsfristen, die gestaffelt seien und spätestens Ende 2023 auslaufen sollen.

  • 12. Mai 2022 | stahl-online-news

    Grenzausgleich für Exporte gefordert

    Die EU-Kommission habe im Juli 2021 einen Grenzausgleich (CBAM) vorgeschlagen, der ab 2026 u. a. für EU-Importe von Stahl gelten und eine Verlagerung von CO2-Emissionen in Nicht-EU-Länder verhindern soll. Im Gegenzug soll die Zuteilung kostenloser CO2-Zertifikate an die betroffenen Sektoren schrittweise bis 2035 wegfallen. Die vom Grenzausgleich betroffenen Branchen hätten nun bei einer Videokonferenz des […]

  • 12. Mai 2022 | stahl-online-news

    Investitionen von 195 Mrd. € für Energieunabhängigkeit

    Die EU müsse nach Schätzungen der EU-Kommission in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 195 Mrd. € investieren, um von russischen Energielieferungen unabhängig zu werden. Die Kommission werde voraussichtlich Mitte der nächsten Woche einen Plan dazu vorlegen. Nach einem Entwurf sollen bis 2030 45 % der Energie in der EU aus erneuerbaren Quellen kommen (bisher 40 […]

  • 12. Mai 2022 | stahl-online-news

    Windausbauziele realisierbar

    Eine neue Studie des Instituts Fraunhofer IEE, des Umweltplanungsbüros bosch&partner im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie BWE e.V. komme zu dem Ergebnis, dass in allen 16 Bundesländern bei konsequenter Ausweisung ausreichend Flächen verfügbar seien, um das von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck angestrebte Windkraftausbauziel von mindestens 2 % der Bundesfläche zu erreichen. Auf den 2 % […]

  • 11. Mai 2022 | stahl-online-news

    Warnung vor kurzfristigem Gaslieferstopp

    Ein plötzlicher Ausfall russischer Gaslieferungen hätte für die energieintensive Industrie desaströse Folgen, so Branchenvertreter bei einer Anhörung im Bundestag. So könne etwa die Stahlindustrie, die für 2,3 % des deutschen Gasverbrauchs verantwortlich sei, laut Roderik Hömann, Leiter Energie und Klima bei der WV Stahl, nicht ohne Gas produzieren und Alternativen stünden noch nicht zur Verfügung. […]

  • 11. Mai 2022 | stahl-online-news

    EU und USA wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit vertiefen

    Europa und Amerika streben die Unabhängigkeit von russischer Energie und chinesischer Technologie an. Beim Trade and Technology Council (TTC) in der kommenden Woche in Paris wollen sie daher Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit u. a. bei Solartechnik und Seltenen Erden beschließen. Beide Seiten wollen zudem die Ukraine mit Handelserleichterungen wie der vorübergehenden Aussetzung von Quoten […]

  • 11. Mai 2022 | stahl-online-news

    Durchsetzung von Sanktionen soll erleichtert werden

    Das Bundeskabinett habe den Gesetzentwurf eines ersten Sanktionsdurchsetzungsgesetzes beschlossen. Dieser soll noch in dieser Woche in erster Lesung im Bundestag beraten werden. Das Gesetz solle u. a. die behördlichen Zuständigkeiten und Befugnisse für die Sanktionsdurchsetzung erweitern und eine effektive Umsetzung der Sanktionen in Deutschland sicherstellen.

  • 10. Mai 2022 | stahl-online-news

    Kurzfristiger Gaslieferstopp mit hohen Risiken verbunden

    Ein abrupter Stopp von russischen Gaslieferungen würde innerhalb des ersten Jahres zu einem Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung um bis zu 12 % und einem Schaden von fast einer halben Bill. € führen. Zu diesem Ergebnis komme eine Studie des Ökonomen Tom Krebs von der Universität Mannheim im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Diese Prognose hänge jedoch davon […]

  • 10. Mai 2022 | stahl-online-news

    Ölembargo – Edenhofer für flexiblere Handhabung

    In der Debatte um einen Lieferstopp für Öl aus Russland halte Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Abstufungen der Importbesteuerung für möglich, die die Mengen reduzieren würden. Entscheidend sei das Signal, dass Deutschland dauerhaft weniger fossile Energie aus Russland importiere. Im Falle eines Ölembargos plädiere er dafür, dass man ein solches Einfuhrverbot schrittweise […]

  • 10. Mai 2022 | stahl-online-news

    Nachbesserungen am Vierten Corona-Steuerhilfegesetz gefordert

    Da aufgrund der Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs auch das Jahr 2022 ein herausforderndes und für einige Unternehmen sogar existenzbedrohendes Jahr werde, verlangen die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft in einer gemeinsamen Erklärung Änderungen des Vierten Corona-Steuerhilfegesetzes. Die Stärkung der betrieblichen Liquidität und damit die Sicherung des Fortbestands der Unternehmen und der Arbeitsplätze habe […]