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Schlagwort: Energieintensive Industrien

82 Beiträge zum Schlagwort

  • 5. April 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: Fördergelder in Höhe von 260 Mio. für betroffene Regionen

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich mit den vom Kohleausstieg besonders betroffenen Regionen Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und NRW auf Sofort-Förderprogramme geeinigt. Demnach erhalten sie bis 2021 für etwa 100 Investitionsprojekte insgesamt 240 Mio. € vom Bund, weitere 20 Mio. € finanzieren sie selbst. Die Lausitz erhält mehr als 40 % des Fördervolumens, knapp 40 % gehen […]

  • 29. März 2019 | stahl-online-news

    EuGH: EEG verstößt nicht gegen EU-Recht

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einen Beschluss der EU-Kommission vom 25.11.14, nach dem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatliche Beihilfen umfasse, für nichtig erklärt. Die Kommission habe die mit der EEG-Umlage erwirtschafteten Gelder zu Unrecht als staatliche Mittel angesehen. Deutschland hatte gegen den Beschluss der EU-Kommission zunächst vor dem Gericht der Europäischen Union geklagt und war 2016 […]

  • 25. März 2019 | stahl-online-news

    Energieintensive Industrien warten auf Förderprogramm zur Dekarbonisierung

    Gerade die energieintensiven Industrien benötigen neue Technologien und Produktionsverfahren, um dem Ziel einer treibhausgasneutralen Wirtschaft näherzukommen. Mit den heutigen Anlagen sei dies nicht zu schaffen, so Jörg Rothermel, Geschäftsführer der Energieintensiven Industrien. Daher warten die Unternehmen auf die Umsetzung des Förderprogramms zur Dekarbonisierung im Industriesektor, das spätestens 2020 starten soll. Die Investitionszyklen der energieintensiven Industrien […]

  • 14. März 2019 | stahl-online-news

    Neue Studien des Öko-Instituts zum Kohleausstieg

    Das Öko-Institut hat in 2 Studien, die heute veröffentlicht werden sollen, die Auswirkungen der Empfehlungen der Kohlekommission analysiert. Demnach stellen die Vorschläge der Kommission insgesamt ein „zielführendes Ergebnis“ dar. Die Klimaziele würden erreicht, wenn die Nebenbedingungen wie der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Netzausbau und die Unterstützung der Kraft-Wärme-Kopplung erfüllt würden. (Tagesspiegel Backround Energie & […]

  • 26. Februar 2019 | stahl-online-news

    Ökonomen zum geplanten Kohleausstieg

    Nach dem neuen Ifo-Ökonomenpanel, einer regelmäßigen Umfrage des Münchner Ifo-Instituts und der FAZ unter deutschen Professoren für Wirtschaftswissenschaften, erwarten nur 27 % der 143 befragten Lehrstuhlinhaber, dass durch den Kohleausstieg die CO2-Emissionen in der EU verringert werden. 42 % verneinen dies. 24 % antworteten mit „teils, teils“. Gut jeder Vierte erwartet in Folge des Kohleausstiegs […]

  • 22. Februar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: NRW-Unternehmerpräsident Kirchhoff fordert Versorgungssicherheit

    Die Wirtschaft stehe zu dem vereinbarten Kohlekompromiss, der einen Kohleausstieg bis 2038 vorsieht. Voraussetzung für die Umsetzung seien aber Versorgungssicherheit, Netzausbau und wettbewerbsfähige Strompreise, so NRW-Unternehmerpräsident Arndt G. Kirchhoff in einem Gastkommentar. Ein von den Umweltverbänden geforderter schnellerer Ausstieg aus der Kohleverstromung würde „ohne sichere Netzwerke und ohne eine Lösung der technischen Frage der Speicherkapazität“ […]

  • 20. Februar 2019 | stahl-online-news

    IW: Neue Studie zu Entwicklung energieintensiver Industrien

    Aktuelle Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegen, dass sich das Bruttoanlagevermögen der energieintensiven Industrien in Deutschland seit der Jahrhundertwende schwächer entwickelt hat als in der gesamten Industrie. Zu den energieintensiven Industrien zählen unter anderem die Branchen Stahl, Chemie und Papier. Seit 2002 sei das Bruttoanlagevermögen in den energieintensiven Industrien durchweg geschrumpft. Für diese […]

  • 8. Februar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg – Strompreiskompensation für energieintensive Industrie muss fortgeführt werden

    Eine Umsetzung der Empfehlungen der Kohlekommission könnte eine Steigerung der Strompreise in Deutschland zur Folge haben. Die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes könnte dadurch gefährdet werden. Die Kohlekommission habe der Regierung eine Kompensation empfohlen, um die Mehrbelastungen der energieintensiven Industrien auch weiterhin auszugleichen, so der Energieexperte des Chemieverbandes VCI. Die Empfehlung müsse umgesetzt werden, sonst könnte der […]

  • 31. Januar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: Papierindustrie fordert Beibehaltung der Teilentlastungen beim Strompreis

    Nach dem Beschluss zum Kohleausstieg sei es überlebensnotwendig für die Papierindustrie in Deutschland, dass die Teilentlastungen beim Strompreis über Ausnahmen bei der EEG-Umlage fortgesetzt werden, so Winfried Schaur, Vorstandsmitglied beim Papierkonzern UPM und Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken, bei der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Düsseldorf. Außerdem sorgt er sich um die Versorgungssicherheit. Bei einem gleichzeitigen Ausstieg […]

  • 29. Januar 2019 | stahl-online-news

    Mögliche Kosten des Kohleausstiegs

    Die Kohlekommission hat in ihrem Abschlussbericht in Bezug auf die Kosten des Kohleausstiegs keine Gesamtsumme genannt. Laut Medienberichten könnten sich die Kosten für Strukturhilfen für die betroffenen Regionen, Hilfe für die Beschäftigten, Gelder zur Abfederung höherer Strompreise, Kompensation für die energieintensiven Industrien sowie für die Entschädigung der Kraftwerksbetreiber auf rund 90 Mrd. € belaufen. (Tagesspiegel […]