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Schlagwort: Energieintensive Industrien

82 Beiträge zum Schlagwort

  • 28. Januar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg stellt Industrie vor große Herausforderung

    Der Kompromiss zum Kohleausstieg sei ein schwieriges Ergebnis für den Standort Deutschland und berge große Risiken, so der BDI. Die Bundesregierung müsse für Garantien und Hilfen sorgen. Ein Ausstieg aus der Kohleverstromung sei eine große Herausforderung, auch wenn er in Etappen komme, so VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann. Die Politik müsse Maßnahmen treffen, um die Versorgungssicherheit zu […]

  • 22. Januar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: Mehrkosten von bis zu 54 Mrd. € durch steigende Stromkosten

    Der Kohleausstieg werde zu einem deutlichen Anstieg der deutschen Stromkosten führen, so eine Studie von „Aurora Research“ für die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft. Die Mehrkosten infolge steigender Strompreise würden sich bis 2030 im günstigsten Fall auf 14 Mrd. €, im ungünstigsten Fall auf 54 Mrd. € belaufen. Deshalb fordert die Wirtschaft u.a. eine Entlastung in […]

  • 16. Januar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: Industrie fordert Ausgleich für zusätzliche Belastungen

    Beim gestrigen Kohlegipfel sprach Kanzleramtschef Helge Braun, der die Bundeskanzlerin vertrat, mit Kabinettskollegen und den Ministerpräsidenten aus NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg über die finanziellen Folgen des Kohleausstiegs in Deutschland. Die Länderchefs bezifferten die Höhe der Anpassungshilfen für den Kohleausstieg auf 60 Mrd. € für die Dauer von 30 Jahren. Entschädigungszahlungen an die Kraftwerksbetreiber sind […]

  • 15. Januar 2019 | stahl-online-news

    Kohleausstieg: Brief der Gewerkschaftschefs an Merkel

    Vor dem heutigen Treffen mit den Ministerpräsidenten der vier vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer im Kanzleramt, haben die Chefs der drei Gewerkschaften DGB, IG BCE und Verdi einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Sie fordern u.a. eine umfassende Absicherung der betroffenen Beschäftigten sowie eine Zusage an die energieintensive Industrie, dass „negative Strompreiseffekte durch einen vorgezogenen […]

  • 7. Januar 2019 | stahl-online-news

    NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart warnt vor übereiltem Kohleausstieg

    Wenn der Ausstieg aus der Kohleverstromung früher als Mitte des Jahrhunderts erfolgen und gleichzeitig Strom verlässlich und bezahlbar sein soll, müssen sieben Bedingungen erfüllt werden, so NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in einem Gastbeitrag. Zum Beispiel müsse der Netzausbau beschleunigt werden. Außerdem müssten dort, wo Kohlekraftwerke schließen, vielfach Gaskraftwerke entstehen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Im Zusammenhang mit […]

  • 13. Dezember 2018 | stahl-online-news

    Energieintensive Branchen besorgt über EU-Pläne für ein klimaneutrales Europa

    EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete nehme mit seinem Plan, bis 2050 eine vollständige Dekarbonisierung zu erreichen, „das Ende der energieintensiven Industrien in Kauf“, so Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verband der Chemischen Industrie (VCI). Er frage in diesem Zusammenhang, woher denn dann die wichtigen Materialien für die Energiewende wie Stahl und Kunststoffe kommen sollen. Zur Bewältigung der […]

  • 30. November 2018 | stahl-online-news

    Lausitz erhält Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien

    Das Bundesumweltministerium wird 2019 in der Lausitz mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) beginnen. Im Bundeshaushalt seien dafür insgesamt 2 Mio. € vorgesehen. Das Kompetenzzentrum soll in engem Austausch mit Forschungseinrichtungen, der Industrie und internationalen Institutionen die Dekarbonisierung energieintensiver Prozesse voranbringen. Dabei sollen der Forschungsbedarf ermittelt, Forschungscluster gebildet sowie Finanzierungsmöglichkeiten identifiziert […]

  • 29. November 2018 | stahl-online-news

    EU-Klimapolitik gefährdet deutsche Industrie

    EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete will bis 2050 ein klimaneutrales Europa. Infolgedessen könnten einige Industrien „verschwinden“, so Cañete. Es wäre fahrlässig, die Existenz der energieintensiven Branchen in Deutschland (Stahl, Chemie, Metalle, Glas, Papier und Zement) zu gefährden, heißt es in einem Handelsblatt-Leitartikel von Klaus Stratmann. Die ehrgeizigen Klimaziele der EU seien nur dann zu verantworten, wenn […]

  • 23. November 2018 | stahl-online-news

    Höhere Mittel für Kohleausstieg gefordert

    Die bisher von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Mittel für den Kohleausstieg in Höhe von 1,5 Mrd. € würden höchstens für ein Sofortprogramm für den Strukturwandel reichen, so NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Für die nachhaltige Gestaltung des Strukturwandels wie für die Entlastung der energieintensiven Wirtschaft, die Entschädigung der Tagebau- und Kraftwerksbetreiber sowie für den Ausbau der […]

  • 19. November 2018 | stahl-online-news

    Kohlekommission: Abschlussbericht früher?

    Der Abschlussbericht der Kohlekommission mit dem Ausstiegsdatum aus der Kohlenutzung könnte schon am 28.11.18 (2 Wochen vor dem ursprünglich geplanten Datum) fertig sein. Dies habe Ronald Profalla, einer der vier Vorsitzenden der Kohlekommission, erklärt. Noch gebe es keinen Konsens. Die einen würden Stilllegungen von 7.000 Megawatt (MW) bis 2022 verlangen, die anderen das Doppelte. Es […]