WV Stahl

Publikationen

  • Juli 2024 Positionen

    Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie

    Stahl ist ein zentraler Grundwerkstoff in der zirkulären Wirtschaft bzw. der Gesellschaft allgemein. Aber auch bei seiner Herstellung hat die Kreislaufwirtschaft höchste Priorität, beispielsweise durch den Einsatz von Stahlschrott und die Erzeugung von Nebenprodukten. Der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) vorgelegte Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) weist in die richtige Richtung und greift wesentliche Punkte auf, die die Stahlindustrie in den vorhergegangenen Dialogprozess eingebracht hat.

     

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  • Juli 2024 Positionen

    Stellungnahme zur nationalen Umsetzung der Renewable Energy Directive

    Die von der RED III vorgegebene Industrieunterquote von 42 Prozent RFNBO bis 2030 ist äußerst ambitioniert. Ein kohärenter Förderrahmen und die Ausschöpfung der verfügbaren Transformationspotenziale in der Industrie sind daher eine zwingende Voraussetzung der Quotenerfüllung. Die Quote soll auf Mitgliedstaaten bezogen und nicht auf Unternehmen heruntergebrochen werden. Es muss verhindert werden, dass die Nutzung anderer kohlenstoffarmer Wasserstoffe konterkariert wird. Eine Erfüllung der Quote funktioniert nur unter Ausschöpfung der Ausnahmen. Monitoring und Berichtspflichten sind minimal zu halten, um weitere Belastungen zu vermeiden.

     

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  • Juli 2024 Positionen

    Wettbewerbsfähige Strompreise als Voraussetzung für die Transformation

    Ausreichende Mengen an erneuerbarem Strom zu international wettbewerbsfähigen Preisen sind eine unabdingbare Voraussetzung für eine klimaneutrale Stahlproduktion in Deutschland. Das Problem: Die Stromkosten in Deutschland sind insgesamt zu hoch – nach wie vor.

    Die Großhandelspreise für Strom liegen doppelt so hoch wie in den Vorkrisenjahren und weit über dem Niveau anderer wettbewerbsrelevanter Industrieländer in und außerhalb der EU. Hinzu kommt, dass sich die Übertragungsnetzentgelte, nach dem Wegfall des staatlichen Zuschusses im Rahmen der Haushaltskürzungen, verdoppelt haben. Eine Entwicklung, die nur den Beginn einer Phase hoher Netzentgelte durch den erforderlichen Ausbau der Stromnetze darstellt.

    Die Unternehmen der Stahlindustrie – und anderer stromintensiver Branchen – benötigen indes wettbewerbsfähige und längerfristig planbare Strompreise, inklusive aller Strompreisbestandteile. Nachdem das an sich geeignete und begrüßenswerte Konzept eines planbaren Brückenstrompreises politisch verworfen worden ist, muss das damit bezweckte wettbewerbsfähige Strompreisniveau nun durch einen politischen Maßnahmenmix verlässlich erreicht werden.

     

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  • Mai 2024 Positionen

    Dringend notwendige Rahmenbedingungen für Transformation und Wettbewerbsfähig-keit – zum Erhalt der mittelständischen Stahlindustrie in Deutschland

    Die Stahlindustrie in Deutschland hat sich mit mutigen Schritten auf den Weg zur Klimaneutralität gemacht, sich aber in der vulnerablen Phase der Transformation zugleich massiven zusätzlichen Herausforderungen ausgesetzt: Zu hohe Energiekosten im Vergleich zum europäischen und außereuropäischen Wettbewerb, wachsende unfaire Importe infolge hoher globaler Überkapazitäten und eine hartnäckige Konjunktur- und Wachstumsschwäche am Industriestandort Deutschland. Akuten Anlass zur Sorge gibt gegenwärtig auch die Lage der überwiegend mittelständisch geprägten Elektrostahlhersteller (EAF-Route) in Deutschland, auf die knapp 30 Prozent der Stahlproduktion in Deutschland entfällt, die für 32.000 direkte Arbeitsplätze in Deutschland stehen und denen eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz zukommt. Im folgenden Positionspapier finden Sie unsere Forderungen.

     

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  • Mai 2024 Jahresbericht

    Engagement für Stahl 2023

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  • März 2024 Positionen

    Green Steel 4 Europe: Call for Action für ein starkes und resilientes Europa

    Am 9. Juni 2024 wählt Europa und entscheidet damit über die künftige Zusammensetzung des Europäischen Parlaments. Eng damit für uns verbunden ist die Frage einer europäischen Industriepolitik, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit sichert und die Energie-, Klima-, Umwelt- und Handelspolitik konsequent mitdenkt – gerade vor dem Hintergrund der Stahl-Transformation zur Klimaneutralität.

    Im Positionspapier zeigen wir auf, wie die Stahlindustrie durch milliardenschwere Investitionen in die klimaneutrale Produktion und ihrer besonderen Rolle in der Kreislaufwirtschaft einen substanziellen Beitrag zu den nationalen und europäischen Klimazielen leistet und wie sie gleichzeitig zur Sicherung der industriellen Basis beiträgt. Voraussetzung hierfür sind auch auf europäischer Ebene unterstützende Rahmenbedingungen wie international wettbewerbsfähige Energiepreise und der zügige Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenfalls auf der politischen Agenda muss auch der konsequente Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, die Entwicklung grüner Leitmärkte sowie ein wirksamer Handelsschutz gegen Überkapazitäten und unlautere Handelspraktiken stehen.

     

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  • März 2024 Statistischer Bericht

    Statistisches Jahrbuch der Stahlindustrie

    Für eine wirkungsvolle politische Interessenvertretung sind Branchenstatistiken unverzichtbar. Das Statistische Jahrbuch Stahl schafft eine Datenbasis, mit deren Hilfe Strukturverschiebungen in der Branche sichtbar gemacht werden können. Dabei beziehen sich die Angaben nicht nur auf Deutschland, sondern zum Großteil auch auf die EU und alle wichtigen Stahlländer der Welt.

    Die Publikation erscheint im Frühjahr eines Jahres. Es enthält ein Inhaltsverzeichnis in deutscher und englischer Sprache und eine deutsch-englische Übersetzung der wichtigsten Begriffe.

     

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  • März 2024 Positionen

    Stahl-Sanktionen gegen Russland – Anpassungen der Übergangsfristen bei Halbzeug dringend erforderlich

    Seit zwei Jahren bestehen EU-Sanktionen gegen Importe russischer Stahlfertigerzeugnisse. Aus Sicht der Stahlindustrie in Deutschland ist es nicht nachvollziehbar, warum weiterhin die Hälfte der Stahlimporte aus Russland von den Sanktionen ausgenommen sind und mit sehr langen Übergangsfristen ausgestattet wurden. Im Fokus stehen dabei Zwischenprodukte der Stahlerzeugung, so genanntes Halbzeug. Durch die Ausnahmen wird die russische Kriegswirtschaft fortwährend unterstützt. Zudem bestehen Wettbewerbsverzerrungen auf dem europäischen Markt weiter fort. Für die Stahlindustrie in Deutschland ist es daher sehr wichtig, diese schädlichen Regelungen zu korrigieren. Importverbote sollten konsequent für alle Stahlerzeugnisse ausgesprochen werden. Dies würde helfen, die Wirkung der Maßnahmen auf die russische Wirtschaft zu erhöhen und Schlupflöcher zu schließen. Sollte dies nicht möglich sein, wäre die Verhängung eines Strafzolls gegen russische Halbzeug-Importe eine geeignete alternative Maßnahme.

     

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  • Februar 2024 Positionen

    Stellungnahme zum Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur

    Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt, dass die Bundesnetzagentur das Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung der Kosten- und Anreizregulierung im Strom- und Gasbereich vorgelegt hat und mit den 15 Thesen in einen ausführlichen Diskussions- und Erörterungsprozess mit einem breiten Kreis an Stakeholdern gehen will. Ein rascher Ausbau der Netze ist eine entscheidende Voraussetzung für die Verfügbarkeit von grünem Strom, Gas und Wasserstoff und damit für eine klimaneutrale Stahlindustrie.

     

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  • Januar 2024 Positionen

    Stellungnahme zur Abfallende-Verordnung

    Die Abfallende-Verordnung (AbfEndeV) soll ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft darstellen. Das Eckpunktepapier zur Abfallende-Verordnung für bestimmte mineralische Ersatzbaustoffe (Stand 28.12.2023), wird diesen Anforderungen nicht gerecht, kritisiert die Wirtschaftsvereinigung Stahl in ihrer Stellungnahme.

     

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