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Europäischer Rat tagt zu Umgang mit US-Strafzöllen

22. März 2018

EU muss für ausreichenden Schutz vor Handelsumlenkungen sorgen

Am 22. und 23. März kommen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel zusammen, um auch über Handelsfragen mit besonderem Blick auf die USA zu beraten. Die von der US-Administration geplanten Strafzölle auf Stahlimporte treten am kommenden Freitag in Kraft. In der Folge drohen im großen Umfang US-Stahlimporte auf den offenen europäischen Markt umgelenkt zu werden.

Die Stahlindustrie in Deutschland fordert die EU auf, entschlossen und schnell zu handeln, um Schaden vom europäischen Stahlmarkt abzuwenden: „Die europäische Stahlindustrie darf nicht Opfer des US-Protektionismus werden. Die EU-Kommission muss jetzt zügig das von der WTO bereitgestellte Schutzklausel-Instrument einsetzen. Wichtig dabei ist, dass die Schutzmaßnahmen für alle von den US-Maßnahmen betroffenen Stahlprodukte greifen. Nur so kann die Stahlindustrie in Europa wirkungsvoll vor Handelsumlenkungen geschützt werden“, appelliert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Das Engagement der Bundesregierung und der EU-Kommission, den Konflikt zu entschärfen, ist zu begrüßen. „Ausnahmenregelungen schaffen jedoch allenfalls auf der Exportseite Erleichterungen. Die beiden Grundprobleme bleiben: Der US-Markt wird breitflächig abgeschottet und der EU drohen massive Handelsumlenkungen“, mahnt Kerkhoff. Zudem adressieren die US-Strafzölle nicht das eigentliche Problem der globalen Stahl-Überkapazitäten. Hier sollten EU und USA gemeinsam im Rahmen des G20-Stahl-Forums weiter zusammenarbeiten und nach Lösungen suchen, die die Verwerfungen auf den globalen Stahlmärkten auflösen.

 

Rückfragen

Klaus Schmidtke
Wirtschaftsvereinigung Stahl
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E-Mail: klaus.schmidtke@stahl-zentrum.de

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Pressemitteilung WV Stahl vom 22.03.2018 (.pdf)


Foto: Samynandpartners (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons