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IfW: Handelsabkommen zwischen den USA und China geht auf Kosten der EU

Die im Rahmen des am 15.01. geschlossenen Teilabkommens zwischen den USA und China zugesagten zusätzlichen chinesischen Importe von US-Gütern werden Einfuhren aus anderen Ländern verdrängen, so IfW-Chef Gabriel Felbermayer in einer aktuellen Analyse. Die Exporte aus der EU nach China werden dadurch 2021 voraussichtlich um 10,8 Mrd. USD niedriger ausfallen. Die EU müsse rund ein Sechstel der globalen Umlenkungen von Handelsströmen tragen. Wenn der chinesische Importbedarf konstant bleibe und in absoluten Zahlen mit der eigenen Wirtschaftsleistung wachse, werden die EU-Staaten 5 % Marktanteile im Export nach China einbüßen. Dies gelte auch für den Rest der Welt. (PM IfW 21.01.20 und Börsen-Zeitung 22.01.20)