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EU Recovery Plan muss Erholung und industrielle Transformation im Blick haben

Die EU-Kommission stellt heute ihren Recovery Plan vor, der die belastenden Auswirkungen der Corona-Krise auf Wirtschaft und Gesellschaft abfedern soll. Angesichts der tiefen Krise, der sich die Wirtschaft und insbesondere auch die Stahlindustrie gegenübersehe, werde auf nationaler und europäischer Ebene ein umfangreiches Maßnahmenpaket benötigt, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Ziel müsse es sein, einerseits die Nachfrage zu stabilisieren, andererseits die Industrie zu entlasten und Investitionsanreize richtig zu setzen. Nur so könnten trotz der aktuellen Verwerfungen die Ziele des Green Deal erreicht werden. Die Zukunft der industriellen Wertschöpfungsketten hänge auch davon ab, ob es gelinge, eine Importkrise beim Stahl zu verhindern. Ohne eine entsprechende Anpassung der EU-Schutzmaßnahmen im Außenhandel, sei der wirtschaftliche Neustart und damit eines der Kernziele des Recovery Plans bedroht, erklärt Kerkhoff. Der Recovery Plan sollte aus Sicht der Stahlindustrie insbesondere dazu dienen, den Weg zu einer klimaneutralen Industrie zu ebnen. Für die kostspielige Transformation zu einer CO2-armen Stahlproduktion benötige die Branche konkrete Unterstützung – insbesondere in Form von Förderungen dieser Verfahren, Leitmärkten für grünen Stahl und Investitionen in die Wasserstoffinfrastruktur. Außerdem dürften keine neuen Belastungen in der Energie- und Klimapolitik hinzukommen.
(PM WV Stahl 26.05.20 und blechnet.com 27.05.20)