Aktuelles
Studien: Stahl ist Basis der deutschen Wirtschaftsstärke
Die stahlintensiven Industrien bilden mit 3,5 Millionen Beschäftigten den Kern der exportstarken Wirtschaft in Deutschland. Nur durch die enge Vernetzung der innovativen Stahlindustrie mit den deutschen Schlüsselbranchen wie Automobil- oder Maschinenbau kann die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes dauerhaft gesichert werden. Dies ist das Ergebnis von zwei wissenschaftlichen Studien des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und der Unternehmensberatung Booz & Company im Auftrag der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
PM WV Stahl 18.01.12
Rede Prof. Dr. Döhrn / Charts
Rede Dr. Rotering / Charts
Rede Kerkhoff / Charts
Studie RWI
Studie Booz
www.zukunft-beginnt-mit-stahl.de
Stahlkonjunktur
Stabile Stahlproduktion erwartet
Im Die WV Stahl rechnet für 2012 mit einer Rohstahlerzeugung von rund 44 Mio. t. Die Produktion werde also im Wesentlichen stabil bleiben. „Die zum Jahresende reduzierten Lagerbestände bei Händlern und Verarbeitern bilden eine gute Startposition für die Stahlkonjunktur 2012“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Die Stahlunternehmen in Deutschland haben im Dezember 2011 3 Mio. t Rohstahl hergestellt. Insgesamt erhöhte sich die Produktion 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1 % auf 44,3 Mio. t.
PM WV Stahl 10.01.12
Stahlindustrie in unsicherem konjunkturellen Umfeld
Die Rohstahlproduktion werde aller Voraussicht nach 2011 unterhalb der Prognose von 45,5 Mio. t auskommen. Die Menge des Jahres 2010 in Höhe von 43,8 Mio. t wird aber übertroffen, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, bei einem Pressegespräch anlässlich der Jahrestagung STAHL 2011 in Düsseldorf. Kann eine weitere Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in der EU vermieden werden, sieht die WV Stahl unverändert solide Aussichten für den deutschen Stahlmarkt. Damit die europäischen und nationalen Maßnahmen im Energie- und Klimabereich die Stahlindustrie in Deutschland ab 2013 nicht zusätzlich gefährden, hat die WV Stahl ein „5-Punkte-Programm“ zur Energiewende vorgestellt.
PM WV Stahl 08.11.11 / Charts
STAHL 2011
Gute Stimmung bei der Jahrestagung
Über 2.600 Teilnehmer aus 31 Ländern besuchten am 9. November 2011 den in diesem Jahr eintägigen Branchentreff STAHL 2011 in Düsseldorf. Obwohl sich die Euro-Schuldenkrise inzwischen auch auf die Stahlindustrie auszuwirken scheint, war die Stimmung unter den Besuchern gut. Dazu trug auch die hervorragende Qualität der 44 Vorträge und der Diskussionsrunden bei. Die Ausstellungen und der Stahltreff boten ausreichend Gelegenheit zum Austausch über fachliche Themen und zu zwangloser Kommunikation.
Fotos / Video / Vorträge
Energie- und Klimapolitik
Die Stahlindustrie stellt parlamentarische Entscheidungen zur Energiewende nicht in Frage. Der gesellschaftliche Wunsch nach einer kernenergiefreien Energieerzeugung und verstärkten Klimaschutzanstrengungen wird von der Industrie akzeptiert und als Aufgabe angenommen. Einerseits werden höhere Energiekosten Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben, andererseits kann die Energiewende in einzelnen Produktgruppen Wachstumsimpulse setzen. Noch sind allerdings viele Fragen offen. Die Energiewende wird jedoch nicht ohne Industrie möglich sein. Sichtbar sind vorerst steigende Strompreise und weitere Reglementierungen, die industrielle Wertschöpfung behindern können.
Das europäische Klimaschutzkonzept hat sich nicht durchgesetzt
„Ernüchternd“ seien die Ergebnisse der Klimakonferenz in Durban, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Die Stahlindustrie will ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, doch leidet sie unter dem einseitigen europäischen Emissionsrechtehandel“, so Kerkhoff. Nachdem in Durban alles auf die Zeit nach 2020 verschoben wurde, müsse auch neu über den Emissionsrechtehandel in der EU nachgedacht werden
PM WV Stahl 12.12.11
Stellungnahme zum Sandbag-Bericht „Klimagoldesel“
Die britische Umweltorganisation Sandbag behauptet zu Unrecht in einem am 8. November 2011 in Berlin vorgestellten Bericht, die Stahlindustrie habe am Emissionshandel verdient, weil sie zu viele Zertifikate erhalten habe (= „Überallokation“). Richtig ist: Während der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 ist die Stahlproduktion um fast 30 Prozent eingebrochen. Entsprechend sind die CO2-Emissionen zurückgegangen. Daher sind in der gegenwärtigen Handelsperiode tatsächlich Emissionsrechte nicht benötigt worden. Mit der Krise gingen jedoch für die Stahlindustrie in Deutschland im Jahr 2009 Verluste von 1,6 Milliarden Euro einher. Auch wenn die nicht benötigten Emissionsrechte auf die nächste Periode ab 2013 übertragen werden können, muss die Stahlindustrie zudem in erheblichem Umfang Emissionsrechte hinzu kaufen. Der Sandbag-Bericht enthält schwerwiegende methodische Fehler und hat offenbar zum Ziel, mit falschen und industriefeindlichen Argumenten die Klimaschutzdebatte zu beeinflussen.
Stellungnahme WV Stahl 18.11.11 / Korrekturmeldung Sandbag bezüglich ThyssenKrupp 17.11.11 / Stellungnahme Salzgitter AG für frontal21 08.11.11
Wirtschaftsvereinigung Stahl zu Durban:
EU kann Lasten nicht einseitig schultern
Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hofft auf Fortschritte auf dem 17. Weltklimagipfel in Durban, Südafrika, der in diesen Tagen in die entscheidende Phase tritt. „Alle Industrieländer und auch die aufholenden Volkswirtschaften wie China oder Brasilien müssen sich zu überprüfbaren und vergleichbaren Treibhausgasreduktionen verpflichten“, fordert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. „Alles andere wäre ein Misserfolg. Die Europäische Union kann die Lasten des Klimaschutzes nicht einseitig schultern.“
PM WV 06.12.11
Tagung CCS in der Stahlindustrie
In einer zweitägigen Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft der International Energy Agency (IEA) und des Stahlinstituts VDEh stand, haben am 8. und 9. November 2011 im Düsseldorfer Stahl-Zentrum rund 70 internationale Experten in 20 Vorträgen die verschiedenen Aspekte von CO2 Capture and Storage (CCS) diskutiert.
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PM Stahl-Zentrum 09.11.11
Regierungsentwurf gefährdet Schlacken-Verwertung
Die Stahlindustrie in Deutschland befürchtet drastische Verschlechterungen nach dem aktuellen Entwurf der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Zusatzbelastungen in Höhe von 150 Mio. € sowie die Zerstörung der funktionierenden Absatzmärkte seien die Folge. „Jährlich müssten außerdem rund 2,5 Mio. t wertvoller Baustoffe deponiert werden“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Die Stahlindustrie sei auf eine sinnvolle Verwendung von Eisenhüttenschlacken angewiesen. Denn sie produziert jährlich rund 8 Mio. t Eisenhüttenschlacken für den Verkehrswegebau. „Daher müssen die nicht gerechtfertigten Einschränkungen für Hochofen- und Stahlwerksschlacken zurückgenommen werden“, fordert Prof. Dr. Norbert Bannenberg, Vorsitzender des FEhS-Instituts für Baustoff-Forschung in Duisburg und Mitglied des Vorstands der AG der Dillinger Hüttenwerke.
PM WV Stahl 08.06.11
Leitbild Nachhaltigkeit Stahl
Zum neunten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl. Es umfasst ausgewählte Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
Broschüre "Leitbild Nachhaltigkeit Stahl"
Stahltechnik
Studie: Hochfeste Stähle punkten im Fahrzeug-Leichtbau
Das Geschäft mit Leichtbauteilen für Autos werde in den kommenden Jahren stark zunehmen. Im Jahr 2030 würden zwar mehr Kohlefaserverbundstoffe in Automobilen verbaut als heute. Im Vergleich zur Verwendung von innovativen Stahlwerkstoffen werde ihr Anteil aber verschwindend gering bleiben, so eine aktuelle Studie von McKinsey. Stahlunternehmen wie ThyssenKrupp und Salzgitter treiben die Entwicklung hochfester Stähle voran und verteidigen dadurch ihre Stellung auf dem umsatzstarken Leichtbaumarkt. Hochfeste Stähle werden ihren Marktanteil in der Autoindustrie von 15 auf 40 % steigern, so McKinsey.
PM McKinsey&Company 05.01.12
Stahl vorne bei Leitplanken
Stahl wird gegenüber Beton als Verkehrsleitplanke als deutlich sicherer empfunden. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung cuecon unter 1.859 Autofahrern. Rund zwei Drittel der Befragten würden Fahrbahnbegrenzungen aus Stahl an deutschen Straßen bevorzugen. Beinahe drei Viertel sehen ein höheres Verletzungsrisiko beim Aufprall auf eine Schutzplanke aus Beton.
Studie
Petition
Effizienzsteigerung bei der Stahlerzeugung
Die Stahlindustrie in Deutschland und Europa hat durch anlagen- und verfahrenstechnische Weiterentwicklungen und Optimierungen ein sehr hohes Maß an Rohstoff- und Energieeffizienz erreicht. Damit verbunden ist auch dem Umweltschutz und der Verminderung der CO2-Emissionen in einem Umfang Rechnung getragen worden, wie es vor einigen Jahren für kaum möglich gehalten wurde.
Broschüre "Wege zur Effizienzsteigerung in der Stahlindustrie"
Stahlforschung in Deutschland
Bericht "Netzwerk Stahltechnologie als Chance für die Zukunft", stahl und eisen 8/2007
Studie Stahlforschung Bd. 1 Institute und Förderprogramme, November 2006
Studie Stahlforschung Bd. 2 Werkstoff - Forschung Stahl an den wissenschaftlichen Hochschulen, Juni 2007
Studie Stahlforschung Bd. 3 Werkstoff - Forschung Stahl an den Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland, Dezember 2007
Stahl macht Spaß
Kunst aus Stahl
Der Bildhauer Peter Schwickerath, 1942 in Düsseldorf geboren, arbeitet fast ausschließlich mit Stahl. Für seine Plastiken schneidet er einzelne Elemente aus zumeist rechteckigen Stahlplatten heraus. Diese verdreht oder verschiebt er und fügt sie wieder neu zusammen. Ausgewählte Arbeiten des Objektkünstlers befinden sich derzeit im Düsseldorfer Stahl-Zentrum, Sohnstraße 65. Sie können montags bis freitags zwischen 8:00 und 17:00 Uhr besichtigt werden.
Stahl auf Youtube
Video worldsteel Annual Conference 2011 in Paris (englisch)
Video Dr. Edwin Basson, worldsteel-Generaldirektor, besucht das Stahl-Zentrum
Video Stahl fliegt 2011 - Wettbewerb für Modellflugzeuge aus Stahl
Video Dr.-Ing. Jürgen Großmann im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Dr.-Ing. Klaus Harste im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Prof. Dr.-Ing. Ekkehard Schulz im Interview mit dem Forum Technikjournalismus
Video Steel in Europe (englisch, Quelle: EUROFER)
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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