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News
30.07.2010
Fragmentierte Stahlindustrie  
Inmitten erneuter ökonomischer Unsicherheiten droht die Stahlindustrie zwischen den Rohstofflieferanten auf der einen Seite und den Endverbrauchern auf der anderen Seite aufgerieben zu werden. So fiel die Aktie des weltgrößten Stahlproduzenten ArcelorMittal in diesem Jahr um 21%, während die Titel von U.S. Steel und dem südkoreanischen Wettbewerber Posco um 20% respektive 17% einbrachen. (The Wall Street Journal Europe 30.07.10)
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30.07.2010
Brasilien: Erhöhter Stahlbedarf  
In Brasilien wird sich der Stahlbedarf in diesem Jahr voraussichtlich um 34,5% auf 24,98 Mio. t erhöhen. Ein Teil des Wachstums werde von Importen gedeckt, die sich um 78% auf 4,15 Mio. t erhöhen sollen, sagte Andre Gerdau Johannpeter, CEO des größten brasilianischen Stahlkonzerns Gerdau SA. (Dow Jones 30.07.10)
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30.07.2010
Chalco und Rio Tinto gründen Eisenerz-Joint-Venture  
Die börsennotierte Aluminium Corp. of China Ltd. (Chalco) und Rio Tinto plc gründen ein Joint Venture, um die geplante Eisenerz-Mine Simandou im afrikanischen Guinea gemeinsam zu entwickeln. Die Mine soll in 5 Jahren den Betrieb aufnehmen und werde eine Kapazität von 70 Mio. t Eisenerz pro Jahr haben. Damit erweitert Chalco seine Aktivitäten. (Dow Jones 30.07.10)
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Die kompletten Artikel finden Sie in unserem "Pressespiegel"

Newsarchiv 
 
Weitere News mit technischem Schwerpunkt
 
 
 

 

Energiesteuererhöhung stellt Klimaziel in Frage

„Es ist völlig unverständlich, dass gerade in der weiterhin konjunkturell fragilen Situation neue Belastungen für die Stahlindustrie in Deutschland geplant sind“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Die sich nach den Plänen des Bundesfinanzministeriums zum Sparpaket drohende Verdreifachung der Belastungen der Stahlunternehmen mit Energie- bzw. Stromsteuer schwächt die internationale Wettbewerbssituation der energieintensiven Unternehmen. 
PM WV Stahl 28.07.10
 

Rohstahlproduktion im Juni 2010

Die Stahlunternehmen in Deutschland haben im Juni 2010 die Rohstahlproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat um 53% auf 3,86 Mio. t erhöht. Im 1. Halbjahr wurde die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 64% gesteigert. Die konjunkturelle Lage der Stahlindustrie bleibt aber insbesondere vor dem Hintergrund der angespannten Situation auf den Rohstoffmärkten schwierig und von Unsicherheit geprägt.
 
PM WV Stahl 08.07.10 
  
    

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Stahlindustrie befürchtet Zusatzkosten von bis zu 1,4 Mrd. €
Ob CO2-Emissionsrechtehandel, steigende Kosten aus der Förderung erneuerbarer
Energien oder der geplante Abbau der Energiesteuerermäßigungen: Zusätzliche Kosten von jährlich bis zu 1,4 Mrd. € drohen der Stahlindustrie in Deutschland durch in Beratung befindliche nationale und europäische Gesetze im Bereich der Energie- und Klimapolitik.
PM WV Stahl 07.07.10
  
   
 
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Stahlkonjunktur verträgt keine neuen Belastungen
Die Rohstahlproduktion in Deutschland werde 2010 im Vergleich zum Vorjahr (32,7 Mio. t) voraussichtlich um 30 % auf rund 43 Mio. t steigen. „Von einer Normalisierung sind wir jedoch noch weit entfernt“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, am 16.06. beim Berliner Stahldialog.  Deshalb warnte er die Politik, der Branche gerade in dieser Zeit des labilen Aufschwungs, der durch die dramatische Erhöhung der Rohstoffkosten gefährdet ist, zusätzliche Belastungen wie die Reduzierung der Entlastung bei der Ökosteuer aufzubürden. 
PM WV Stahl 17.06.10         Fotos
    
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Erwartungen der Energieintensiven Industrien in Deutschland an das Energiekonzept der Bundesregierung

Die energieintensiven Industrien erwarten vom Energiekonzept der Bundesregierung Aussagen darüber, wie Energie bei der in Zukunft wieder zunehmenden globalen Nachfrage und den notwendigen Klimaschutzanstrengungen zu international wettbewerbsfähigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden kann.
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Die Stahlindustrie benötigt eine langfristig orientierte und wettbewerbsgerechte Versorgung mit Rohstoffen

Die Stahlindustrie ist auf eine ausreichende, verlässliche und preisgünstige
Rohstoffversorgung angewiesen. Im Jahr 2008 wurden für die Stahlerzeugung in
Deutschland 41,2 Mio. t Eisenerz, 20,7 Mio. t Stahlschrott, 17,5 Mio. t Koks- und Einblaskohle (einschließlich Fremdkoks) und 2,5 Mio. t Legierungselemente eingesetzt.
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CO2-Bilanz Stahl: Ein positiver Beitrag zum Klimaschutz
Stahl kommt bei der Klimavorsorge eine Schlüsselrolle zu. Ein Drittel der von der für Deutschland bis 2020 geplanten CO2-Reduktionen lässt sich nur mithilfe innovativer Stahlprodukte und deren Anwendungen verwirklichen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG), des Stahlinstituts VDEh und der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
PM WV Stahl 03.03.10               Studie                        
Bilder    
  
Stahlkonjunktur im Frühjahr 2010
Die Auftragseingänge bei den Walzstahlerzeugnissen haben sich im ersten Jahresviertel 2010 gegenüber dem sehr schwachen Vorjahresquartal in etwa verdoppelt. Mit 10,55 Mio. t stehen sie für den stärksten Ordereingang seit dem Frühjahr 2008 (12,7 Mio. t). Grund für den starken Auftragszulauf dürfte das Wiederauffüllen der Lagerbestände nach dem markanten Bestandsabbau im vergangenen Jahr sein. Auch die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten kann zu vorgezogenen Käufen geführt haben.  
PM WV Stahl 12.05.10
 
Energie- und Klimapolitik
 
Schuldenabbau darf Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährden
Das von der Bundesregierung beschlossene Sparprogramm zur notwendigen Haushaltskonsolidierung darf das Wirtschaftswachstum nicht beschränken. „Die Entlastungen bei der Ökosteuer müssen für die energieintensiven Industrien erhalten werden, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu gewährleisten“, so Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl. Dies sei bei der Einführung der Ökosteuer im Jahr 1999 Sinn der ermäßigten Steuersätze für das produzierende Gewerbe gewesen.
PM WV Stahl 08.06.10
  
WV Stahl gegen europäischen Alleingang bei CO2-Minderung

„Die Europäische Kommission verkennt die Realität, wenn sie eine Verschärfung des europäischen CO2-Minderungsziels ausgerechnet mit der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten begründet“, kritisiert Hans-Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, Überlegungen der EU Kommission, das europäische CO2-Minderungsziel im internationalen Alleingang auf 30 Prozent anzuheben. Die damit verbundene zusätzliche Kürzung beim Emissionsrechtehandel würde für die Stahlindustrie in Deutschland die zu erwartenden Belastungen durch den Zukauf von Zertifikaten von bis zu 370 Mio. € um weitere 250 Mio. € im Jahr erhöhen.

PM WV Stahl 24.05.10 
  
Fakten und Hintergründe
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Stahlindustrie fordert Ausgleich der emissionshandelsbedingten Strompreiserhöhung
Die Verteuerung der Strompreise durch den Emissionshandel muss für energieintensive Verbraucher wie die Stahlindustrie umgehend ausgeglichen werden. Dies forderte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der WV Stahl, am 03.06.09 auf einer Konferenz von Steel Business Briefing in Düsseldorf. Mit etwa 365 Mio € im Jahr berechnet die WV Stahl die Belastungen der Stahlindustrie in Deutschland durch die Strompreiswirkungen des Emissionshandels. Außerdem können ab 2013 durch den Kauf von Zertifikaten für die Emissionen der Stahlerzeuger jährlich Kosten von bis zu einer Mrd € anfallen, wenn die Zuteilung von CO2-Zertifikaten in den gegenwärtig laufenden Verhandlungen zu stark verknappt wird.
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Stellungnahme der WV Stahl zur Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2003/87/EG zwecks Verbesserung und Ausweitung des EU-Systems für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten vom 23.01.2009
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Leitbild Nachhaltigkeit Stahl     
Zum achten Mal veröffentlichte das Stahl-Zentrum sein Leitbild Nachhaltigkeit Stahl. Es umfasst 21 Indikatoren für die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die Kennzahlen dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung der Stahlindustrie in Deutschland.
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Stahl hält trocken: Hochwasserschutz Venedig     
Immer häufiger setzen Fluten Venedig unter Wasser. Sperrwerke in den drei Durchfahrten der Lagune sollen die Wassermassen aufhalten. Mehr als die Hälfte ist bereits errichtet.
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Zehn Jahre "Stahl fliegt"
Bei dem zum 10. Mal stattgefunden Studierendenwettbewerb „Stahl fliegt“ haben 65 Studenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen der Universitäten Aachen, Bremen, Dortmund, Darmstadt, Kassel und Saarland am 6.7. in Düsseldorf ihre im Team erarbeiteten Indoorflieger aus 400 Gramm Stahl so lange wie möglich ohne Hilfsmittel zum Fliegen gebracht. Die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) sponserte diesen Wettbewerb, um junge Studenten für den Werkstoff Stahl zu gewinnen, so Geschäftsführer Dr. Hans-Joachim Wieland. 
PM FOSTA 06.07.10        Fotos           Video
   
 
Fußball-WM-Stadion in Kapstadt erhält Stahlbau-Preis 2010
Die Fußball-WM 2010 war zugleich eine Leistungsschau der Stadionarchitektur. Das Cape Town Stadium in Südafrika wurde als exzellenter Botschafter für deutsche Architektur jetzt mit dem Preis des Deutschen Stahlbaues 2010 ausgezeichnet. Gemeinsame Preisträger sind gmp von Gerkan, Marg und Partner Architekten sowie die Tragwerksplaner schlaich bergermann und partner sbp. 
PM bauforumstahl 06.10                      StbPr2010_Cape Town Stadium      StbPr2010_Cape Town Stadium_ 
Stahlforschung in Deutschland
  
Bericht "Netzwerk Stahltechnologie als Chance für die Zukunft", stahl und eisen 8/2007

Studie Stahlforschung Bd. 1 Institute und Förderprogramme, November 2006

Studie Stahlforschung Bd. 2 Werkstoff - Forschung Stahl an den wissenschaftlichen Hochschulen, Juni 2007  

Studie Stahlforschung Bd. 3 Werkstoff - Forschung Stahl an den Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland, Dezember 2007
 
FAQ oder häufig gestellte Fragen                                                                  
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